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Feedback zum Intensivtransportkurs

Auch in diesem Jahr erreichten uns zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmern des Intensivtransportkurses. Da uns die Ausbildung des gesamten Teams - und damit die Einbindung von Assistenzpersonal besonders am Herzen liegt, hat uns Markus (RA aus Würzburg) erlaubt, Auszüge aus seinem Feedback online zu stellen:

 

"Ich habe war sehr begeistert von dem Kurs. Das Team, das den Kurs geleitet hat bzw. die Referenten [...] waren alle sehr gut. Vor allem hat mich der Zusammenhalt unter diesen Leuten sehr beeindruckt. Die Themen waren sehr gut ausgewählt. Auch wenn ich am Anfang dachte, dass es  sehr medizinisch ist, muss ich im Nachhinein sagen, dass gerade das sehr interessant war.


Am allerbesten war die Simulation mit dem ausrangierten RTH vom ADAC. Ich habe schon ein paar Simulationstrainings mitgemacht, aber das war im Gegensatz zu dem Training in Ulm Kindergeburtstag. Diese Simulation war für mich absolut realitätsnah, man hat einen sehr guten Einblick in einen luftgebundenen Intensivtransport  bekommen.


Ich habe sehr viel von dem Kurs mitgenommen und fühle mich danach sehr gut auf den Intensivtransport vorbereitet.
Alles in allem ist dieser Kurs und das ganze Team in Ulm absolut weiter zu empfehlen was ich auch machen werde.
Es war für mich in meiner, wenn auch noch relativ jungen Rettungsdienstlaufbahn, der mit Abstand beste Kurs, den ich besucht habe."


Danke Markus

 

 

 

3. Team Training Taktische Verwundetenversorgung (TT TVV) für Ärzte und Rettungsassistenten der Bundeswehr

Am 07. und 08. November durchliefen insgesamt 25 Ärzte und Rettungsassistenten der Bundeswehr ein sogenanntes Team Training Taktische Verwundetenversorgung. Das Konzept der Taktischen Verwundetenversorgung (Tactical Combat Casualty Care- TCCC) basiert auf der Annahme, dass die taktische Lage, z.B. ein laufendes Gefecht, die Versorgung der Verwundeten maßgeblich beeinflusst.  Zuvor wurden die Teilnehmer an insgesamt 4 Tagen mittels theoretischer Unterrichte und praktischer Skilltrainings auf die Übung vorbereitet.

Die Teilnehmer sollen so realitätsnah wie möglich auf Einsätze als Beweglicher Arzttrupp (BAT) im Auslandseinsatz der Bundeswehr vorbereitet werden. Insgesamt 160 einsatzerfahrene Darsteller, Unterstützungspersonal und Leitende stellten in 5 verschiedenen Stationen realistische Szenarien nach, wie sie im Einsatz in Afghanistan vorkommen. Ärzte und RettAss durchliefen jedes der 5 komplexen Szenarien zwei Mal. Diese waren unter Anderem Anschläge auf eine Patrouille, Raketenangriff auf ein Lager und Unfall mit ziviler Beteiligung. Die Teilnehmer mussten Verwundete unter Gefechtsbedingungen nach den Grundlagen der Taktischen Verwundetenversorgung aus der Gefahrenlage retten, unter extremen Bedingungen versorgen und anschließend auf einen Weitertransport, zum Teil mittels Hubschrauber, vorbereiten.

Das Team Training wurde, wie in den Jahren zuvor, konzeptionell als auch personell durch die Mitglieder des Traumteam e.V. maßgeblich unterstützt und durchgeführt. An der Übung, die dieses Jahr zum dritten Mal stattfand, beteiligten sich 135 Soldaten, u.a. aus Ulm, Mittenwald, Donaueschingen, Merzig und Zweibrücken, eine Feldküche samt Personal aus Dornstadt, das BRK Neu- Ulm mit einer Gruppe „ Realistische Unfalldarstellung“, 40 Fahrzeuge (darunter gepanzerte Fahrzeuge vom Typ TPZ Fuchs, Hägglund und Wiesel) und zwei Hubschrauber vom Typ Bell UH 1D und CH 53.

 

 

9. Intensivtransportkurs für Ärzte und Rettungsassistenten

Vom 25.-27.10.2012 führte die Sektion Notfallmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm nun schon zum neunten Mal einen dreitägigen Intensivtransportkurs gemäß DIVI-Empfehlungen durch. Neben vielen interessanten fachlichen Vorträgen zu den medizinischen und organisatorischen Aspekten des Interhospitaltransfers war der absolute Höhepunkt die aufwändige Simulation eines Intensivtransportes vom Arzt-Arzt-Gespräch über die Patientenübernahme auf der Intensivstation bis hin zum Transport mit dem ITH. Hierbei konnte dank der Unterstützung durch die ADAC-Luftrettung ein ausgemusterter Rettungshubschrauber (BK-117-Zelle) als Simulator genutzt werden.

Die Feuerwehr Ulm unterstrich einmal mehr die gute Zusammenarbeit mit der Sektion Notfallmedizin und war nach einem technischen Defekt des Bundeswehrkrans spontan und unbürokratisch zum Abladen des 1,2 Tonnen schweren Simulators vom Tieflader mit ihrem Feuerwehrkran zur Stelle.

Nach dem überaus positiven Feedback der Kursteilnehmer soll auch im nächsten Jahr wieder ein Kurs in Zusammenarbeit mit der agbn (Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte) angeboten werden.

 

Bedeutung der klinischen Notfallmedizin

Die Emergency Medicine Residents' Association hat ein Video veröffentlich, welches die Bedeutung der klinischen Notfallmedizin hervorheben soll. Ziel ist es wohl eine 90minütige Dokumentation zu schaffen. Der erste Clip kann hier angeschaut werden... Videolink!

 

"Leben retten können nicht nur Notfallmediziner !"

Anlässlich des Weltanästhesietags am 16. Oktober 2012 luden die Sektionen Notfallmedizin der Universität Ulm und des Bundeswehrkrankenhauses Ulm zu einer Bürgeraktion auf den Münsterplatz ein. Ziel der Veranstaltung war es, der Bevölkerung die Herz-Lungen-Wiederbelebung näher zu bringen und die Angst vor dem Ergreifen dieser lebensrettenden Maßnahme zu nehmen.

Privatdozent Dr. Claus-Martin Muth und Frau Dr. Cathrin Schnell von der Abteilung Anästhesie des Universitätsklinikums Ulm sowie Dr. Matthias Helm und Dr. Holger Gässler vom Traumateam erläuterten dabei, wie man einen Herz-Kreislauf-Stillstand erkennen kann und welche Sofortmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Unterstützt vom DRK-Ortsverein Ulm, der hierfür extra ein SEG-Zelt auf dem Münsterplatz aufgebaut hatte, leiteten sie die interessierten Besucher an, die die Laienreanimation an mehreren Trainingsphantomen üben konnten. Nebenbei konnten allerlei Fragen, die die Besucher rund um die Reanimation und die gesamte Notfallmedizin hatten, fachkundig beantwortet werden. Dank des ausgesprochen großen Interesses konnten so mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger von jung bis alt ihre teils frischen, teils auch schon länger zurückliegenden Kenntnisse auffrischen.

Neben dem großen Anklang, den die Veranstaltung bei der Bevölkerung fand, war auch das Medieninteresse äußerst zufriedenstellend. Regionale und überregionale Print- und Onlinemedien hatten Reporter geschickt, so erschienen ein großer Artikel in der Südwestpresse, die Landesschau des SWR berichtete in ihren Abendnachrichten. Das Onlineportal der Südwestpresse drehte einen Film, in dem das Erkennen einen Herz-Kreislauf-Stillstands sowie die Basismaßnahmen der Reanimation erläutert werden und jedem medizinischen Laien zur Information dienen kann:

Zum Film der Südwestpresse...

Am Ende der Veranstaltung zogen die beiden Leiter der jeweiligen Sektionen Notfallmedizin, PD Dr. Muth und Dr. Helm, unisono ein positives Resümee: „Das Interesse der Bevölkerung war deutlich größer als wir erwartet hatten. Wir können mit der Veranstaltung sehr zufrieden sein.“

 

8. Einsteinmarathon - traumateam auch wieder dabei!

Wie schon in den vergangenen Jahren waren Rettungsmediziner aus dem Bundeswehrkrankenhaus auch diesmal wieder beim Einstein-Marathon gefragt. Neben dem LNA auf dem Münsterplatz waren drei weitere Notärzte sowie drei Rettungsassistenten an der Versorgung der Teilnehmer und Zuschauer beteiligt. Dazu wurden ein NEF, ein ITW und das Intensivzelt am Münsterplatz besetzt. In bewährt guter Zusammenarbeit mit den Kollegen der Uniklinik Ulm und dem Roten Kreuz konnte auch kurzfristig höheres Patientenaufkommen professionell gemeistert werden. Bei idealen Laufbedingungen und bestem Wetter blieb die Anzahl der schwerwiegenden notfallmedizinischen Versorgungen jedoch glücklicherweise überschaubar.

Teilnahme an den 8. Ulmer Verkehrssicherheitstagen 2012

Wie im letzten Jahr, konnte sich die Sektion Notfallmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm nun bereits zum 2. Mal bei den Ulmer Verkehrssicherheitstagen am 8. und 9.September 2012 präsentieren. In diesem Rahmen wurden die Besucher über den Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph 22“ , der direkt am Bundeswehrkrankenhaus Ulm stationiert ist, umfangreich informiert. Da eine Ausstellung des Hubschraubers auf dem Gelände nicht möglich war, wurden zur besseren Veranschaulichung Einsatzfotos und Grafiken dargestellt sowie Erklärungen über die tägliche Arbeit der Luftrettungsstation Ulm gegeben.

Zudem konnten die Besucher Einblicke in den ausgestellten Bundeswehr-Intensiv­transportwagen (ITW) und über dessen Verwendungsmöglichkeiten erhalten. Das Interesse an beiden Rettungsmitteln war immens und es mussten vor Ort zahlreiche Fragen beantwortet werden. Den krönenden Abschluss bildete am Sonntag der Überflug des RTH „Christoph 22“ über den Aktionsplatz, wo gerade die Rettungskette demonstriert und kommentiert wurde.

Besuch einer pakistanischen Delegation

Am 12. September 2012 besuchte eine dreiköpfige Delegation des pakistanischen Militärs unter Führung von Brigadegeneral Muhammad Salfullah Butt (Chefarzt des Combined Military Hospital Kharian) im Rahmen einer einwöchigen Deutschlandreise auch das Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Hierbei konnten Oberstarzt Dr. Helm als Beauftragter für Rettungsmedizin und die Tagesbesatzung des Christoph 22 der Besuchergruppe einen Einblick in den Alltag einer deutschen Luftrettungsstation geben. Die Besucher zeigten insbesondere Interesse an der medizintechnischen Ausstattung des Rettungshubschraubers sowie an den bestehenden Konzepten der zivilmilitärischen Zusammenarbeit an der Ulmer Luftrettungsstation.

ZINA-Team bei Ulmer Laufnacht

Ein Team der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme des Bundeswehrkrankenhauses hat an der Ulmer Laufnacht teilgenommen und die 100km lange Strecke tapfer in 10:44:30 bewältigt.

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

 

Die Laufshirts wurden vom Förderverein traumateam e.V. gesponsert.

€ 5.000,- für Krankenwagen in Namibia

vlnr.: M. Oster (Sparkasse Ulm), M. Helm, G. Kremers, H. Maier, B. Hossfeld

 

 

Dank der Spendenfreudigkeit der Zuschauer sowie der großzügigen Unterstützung

     der Sparkasse Ulm, sowie der Firmen

      Ambu

      Storz

      Wäschekrone

     und der AOK

konnten nach dem 1. Ulmer BettenRennen € 5.000,- für die Beschaffung eines Krankenwagens für die Otavi Health Clinic in Namibia an Prof. Maier von Support-Ulm e.V. übergeben werden. Der Ulmer Verein hat neben vielen internationalen Projekten auch in Otavi bereits mehrfach geholfen.

 

 

Am kommenden Mittwoch wird Dr. Bartmuß von der Abteilung Urologie des Bundeswehrkrankenhauses über seine Eindrücke während eines zweimonatigen Arbeitseinsatzes an der Otavi Health Clinic berichten.

Mittwoch 25.07.12, 18:45,

Galerie der Südwestpresse Raum 129, Olgastr. 129, Ulm

Zu dieser Veranstaltung ist jeder Bürger herzlich eingeladen.

 

Bundeswehr-Rettungsdienst beim Nabada

 


Auch in diesem Jahr war das Bundeswehrkrankenhaus an der notfallmedizinischen Absicherung des Ulmer Schwörwochenendes maßgeblich beteiligt. So stellte das traumateam nicht nur ein NEF und einen RTW beim traditionellen Nabada auf der Donau, sondern darüber hinaus auch je einen Leitenden Notarzt (LNA) für das Elton John Konzert, das Nabada und für die Schwörmontagsparty auf dem Münsterplatz.

Bettenrennen großer Erfolg

 

Riesenspass bei bestem Wetter

Für das Organisationsteam war das 1. Ulmer BettenRennen mit vielen Fragen verbunden: wie gestaltet man den Parcours, finden sich genügend Teams für das Rennen, wie wird das Wetter und nicht zuletzt kommen genügend Zuschauer ???

Letztlich waren alle Sorgen unbegründet. Bei schönstem Sommerwetter verfolgten nahezu 500 Zuschauer das bunte Spektakel auf dem Sportgelände am Ulmer Bundeswehrbads.

Insgesamt 14 Teams hatten Betten und Kostüme gestaltet, um sich in zwei Läufen auf den nicht hindernisfreien Parcours um die Tartanbahn zu begeben. Je  zwei Mannschaften gingen gegeneinander an den Start. Wie beim Autorennen in Le Mans mussten die Teams erst einen Geschicklichkeitslauf inklusive Sackhüpfen bewältigen um Ihre "Rennbetten" zu erreichen. Nachdem die Betten über die Gerade beschleunigt waren, musste eine Rampe überwunden werden, ehe es schließlich in die erste enge Schikane ging. Weitere Hindernisse bremsten immer wieder den Lauf der Teams, allerdings war der ein oder andere Läufer durchaus dankbar für die kurzen Verschnaufpausen zwischen den Sprints mit den Betten.

Die Zuschauer hatten von der Naturtribüne aus die gesamte Strecke stets im Blick und konnten so den spannenden Wettkampf an jeder Schikane verfolgen.

Da nicht nur die beste Zeit sondern auch das Design der Betten und das Outfit der Teams bewertet wurde, fand zwischen den Läufen eine Mottoparade statt, bei der sich alle Teams den Zuschauen präsentierten. Den Kreativpreis gewannen dabei die Männer und Frauen der anästhesiologischen Intensivstation des Bundeswehrkrankenhauses (BwK) mit ihrem "Bayern Intensivbomber" - einem ganz in weiß-blauem Landhausstil gestaltetem rustikalen Holzbett.

Den Rennsieg holten sich dagegen "Die Latexfreien" von der OP-Gruppe des BwK, vor den "Fledermäusen" aus der HNO-Abteilung, die mit einen Bett mit Riesenohren an den Start gegangen waren. Drittplatziert war schließlich das Team der Ulmer Feuerwehr mit einem wirklich hochwertig gestaltetem Bett, ganz im design der Ulmer Feuerwehrfahrzeuge inkl. Blaulicht und Preßluftfanfare.

Das eigene Bett vom traumateam landete auf Platz 4.

Insgesamt sollte die Veranstaltung einem guten Zweck dienen. Dank der Spendenfreudigkeit der Zuschauer sowie der Unterstützung der Sparkasse Ulm, sowie der Firmen Ambu, Storz, Wäschekrone und der AOK konnten nach dem Rennen dem Verein Support-Ulm e.V. € 5.000,- für die Beschaffung eines Krankenwagens für die Otavi Health Clinic in Namibia übergeben werden.

Nach dem Rennen rockte die Band Hard@ttack im Festzelt. Die verbliebenen Gäste erlebten eine geniale Stimmung mit unzähligen bekannten Rocksongs zum Mitsingen.

 

Der Erfolg dieses Tages lässt die Veranstalter bereits über eine Neuauflage im kommenden Jahr nachdenken und viele  Teams überlegen bereits, wie sie ihr Bett für ein nächsten Rennen technisch optimieren können.


Christoph 22 landet auf dem Ulmer Münsterplatz

Ulmer Münster


Ein ungewöhnliches Erlebnis bot sich am 15. Mai den Besuchern der Ulmer Innenstadt als plötzlich der Rettungshubschrauber auf dem Münsterplatz landete.

Da sich der orginäre sowie auch der 2. Notarzt im Einsatz befand wurde die Besatzung zu einem Notfall in der Platzgasse gerufen.


Besuch aus dem Oman

Am 23. Mai 2012 besuchte Dr. Al Badi ein militärischer Gastarzt aus dem Oman, der am Deutschen Institut für Katastrophenmedizin in Tübingen promoviert, das Bundeswehrkrankenhaus sowie das Luftrettungszentrum Christoph 22 in Ulm. Er wurde begleitet vom Leiter des Instituts, Herrn Prof. Domres sowie seines wissenschaftlichen Mitarbeiters, Herrn Rekowski. Im Rahmen der Besichtigung der Zentralen Interdisziplinären Notfallaufnahme (ZINA) des BWK sowie des Luftrettungszentrums "Christoph 22" / Ulm wurden zahlreiche Problemfelder angesprochen. Ein Schwerpunkt bildete die Erörterung möglicher Konzepte zur Beherrschung von Großschadenslagen, Katastrophenereignissen sowie terroristischen Anschlägen im Zivilbereich.

 

 

Schwerverletzte in der Region optimal versorgt

 

Alle Kliniken im Traumanetzwerk Ulm durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert

 

 

Gerade jetzt, in der nebligen Jahreszeit, passieren sie wieder häufiger: Schwere Verkehrsunfälle mit vielen Verletzten oder sogar Toten. Aber auch sonst können sich Unfälle überall und jederzeit ereignen: Ob zu Hause, beim Sport, am Arbeitsplatz oder auf dem Schulweg. So unvorhersehbar Unfälle und ihre Folgen sind, so wichtig ist es, dass die Akutbehandlung von Unfallopfern so schnell und strukturiert wie möglich abläuft. Zwölf Kliniken der Region haben es sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, die Versorgung von Schwerverletzten in Ulm und Umgebung weiter zu verbessern und im Sinne der Patienten noch effizienter zusammen zu arbeiten. Unter Federführung des Universitätsklinikums Ulm und des Bundeswehrkrankenhauses (BWK) Ulm haben sie sich zum Traumanetzwerk Ulm zusammengeschlossen. Nach dreijähriger Vorbereitung sind jetzt alle teilnehmenden Kliniken nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert. Damit erfüllt das Traumanetzwerk Ulm nachweislich alle Kriterien für die bestmögliche Versorgung Schwerverletzter in der Region Ulm/Alb/Donau/Brenz/Iller/Allgäu – und zwar flächendeckend und rund um die Uhr.

 

„Der entscheidende Faktor in der Polytraumaversorgung, also der Versorgung von Menschen mit mehreren schweren Verletzungen, die in der Summe lebensbedrohlich sind, ist die Zeit. In der Notfallrettung sprechen wir von der ‚Golden Hour of Shock‘. Innerhalb einer Stunde sollte die Erstversorgung stattfinden. Dafür müssen schwer verletzte Patienten schnellstmöglich in adäquate Versorgungseinrichtungen gebracht und dort entsprechend behandelt werden“, erklärt Dr. Christoph Riepl, Netzwerkbeauftragter und Oberarzt an der Universitätsklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie. Mit dem Zusammenschluss im Traumanetzwerk sind dafür die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Alle teilnehmenden Kliniken verpflichten sich dazu, einheitliche Standards einzuhalten, sowohl in der Kommunikation mit Rettungsdiensten und Kliniken, als auch in der Versorgung der Patienten. „Die Zertifizierung des Gesamtnetzwerkes ist ein Schritt, der die Versorgungsqualität in der Region noch weiter verbessert“, freut sich Prof. Dr. Florian Gebhard, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Zentrums für Chirurgie am Universitätsklinikum Ulm und Sprecher des Traumanetzwerks.

 

Von dem Zusammenschluss profitieren aber auch die Kliniken selbst; sei es durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen, wie z.B. Hubschrauberlandeplätzen, oder durch ein Verbund-System zur Fort- und Weiterbildung. Für das BWK Ulm hat die eigene zentrale Rolle im Traumanetzwerk laut Oberstarzt Dr. Mathias Helm noch einen anderen entscheidenden Vorteil: „Als eine wesentliche Aus- und Weiterbildungsstätte für medizinisches Personal innerhalb des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist es für uns eminent wichtig, an der medizinischen Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten beteiligt zu sein – insbesondere im Hinblick auf unsere Aufgaben im Auslandseinsatz“, so der stellvertretende Sprecher des Traumanetzwerkes,

 

Um anerkanntes Traumazentrum im Netzwerk zu werden, müssen die Kliniken eine Vielzahl unterschiedlichster Kriterien erfüllen. Diese wurden von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie in einem Weißbuch zusammengefasst und vom unabhängigen Institut „Diocert“ überprüft. Sie betreffen den Ablauf bei Aufnahme und Transport eines Patienten vom Unfallort in ein Traumazentrum ebenso wie standardisierte Behandlungsabläufe und Verlegungskriterien für die Frühphase der Schwerverletztenversorgung. Hinzu kommen weitere Verpflichtungen wie die regelmäßige Teilnahme an Ausbildungsprogrammen oder an Qualitätszirkeln zur Aufarbeitung möglicher Fehler. Ebenfalls dazu gehört eine Meldepflicht beim Deutschen Traumaregister. In diesem werden Patienten-Verlegungsströme erfasst: Wann wurde welcher Patient von welchem Klinikum in welches Klinikum verlegt? Wie waren die zeitlichen Abstände? Dies gewährleistet langfristig eine strukturierte Versorgung und Verlegung von Patienten.

Außerdem gelten für die Kliniken im Traumanetzwerk klare Richtlinien bezüglich ihrer personellen, räumlichen und technischen Ausstattung. Bestimmte  24-Stunde-Dienste müssen gewährleistet werden. In vielen Fällen mussten die Schockräume, in denen schwer verletzte Patienten im Krankenhaus erstversorgt werden, technisch aufgerüstet werden. Dazu Dr. Christoph Riepl:  „Andere Kliniken mussten teilweise sogar umbauen und personell erheblich aufstocken. Ein Riesenaufwand – aber einer, der sich für die Patienten wirklich auszahlt.“ Diese Anforderungen, vor allem finanzielle und organisatorische, sind wohl auch Grund dafür, dass nicht alle Kliniken im Umkreis am Zertifizierungsverfahren teilnahmen. „Das ist der einzige Wermutstropfen. Allerdings ist es jederzeit möglich, sich nachzertifizieren zu lassen. Wir hoffen sehr, dass sich zukünftig weitere Einrichtungen dazu entschließen“, sagt Prof. Dr. Florian Gebhard.

 

Und so funktioniert die Zusammenarbeit im Netzwerk: Die einzelnen Einrichtungen werden einer von drei Versorgungsstufen mit je unterschiedlichen Anforderungen zugeordnet: Lokale Traumazentren sind meist Einrichtungen der Grund- und Regelversorgung, wie z.B. das Krankenhaus Tettnang. Regionale Traumazentren sind Schwerpunkthäuser bzw. Häuser der Maximalversorgung, wie das Klinikum Heidenheim. Das Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, bildet gemeinsam mit dem Ulmer Bundeswehrkrankenhaus das überregionale Traumazentrum im Traumanetzwerk. Jedes lokale Zentrum kann schwer verletzte Patienten in regionale und überregionale Zentren verlegen. Dabei trägt nicht die verlegende Klinik die Verantwortung, einen Patienten in einer anderen Klinik unterzubringen. Vielmehr muss sich das größere, angefragte Traumazentrum bei Kapazitätsengpässen um die Weiterverlegung kümmern. Das überregionale Traumazentrum verpflichtet sich, jeden Patienten aufzunehmen.

 

Geschieht z.B. auf der A7 bei Memmingen ein schwerer Verkehrsunfall, bringt der Rettungsdienst nach seiner Ersteinschätzung den Verletzten zunächst ins dortige regionale Traumazentrum. Dort erfolgt standardmäßig eine Aufnahme vom Schädel bis zum Becken durch einen Computertomographen (CT). Ergibt das CT Verletzungen, die dort nicht behandelt werden können, etwa weil es keine ausreichend große Abteilung für Neurochirurgie gibt, erfolgt ein Anruf im nächstgrößeren Zentrum, das einen solchen Patienten adäquat behandeln kann, beispielsweise im Universitätsklinikum Ulm. Der Patient wird dann über den Schockraum ins Universitätsklinikum verlegt. „Im Netzwerk ist jetzt klar geregelt, wer wen aufnimmt. Der Vorteil: Es gibt keine Wegsucherei mehr. Das führt zu erheblicher Zeitersparnis, die wiederum dem Patienten zu Gute kommt“, schließt Dr. Christoph Riepl.

 

Überregionales Traumazentrum: Universitätsklinikum Ulm und Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Regionale Traumazentren: Klinik am Eichert Göppingen, Klinikum Heidenheim, Ostalbklinikum Aalen, Klinikum Memmingen, Krankenhaus Günzburg, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd

Lokale Traumazentren: Verbundkrankenhaus Dinkelsbühl, Rotkreuzklinik Lindenberg, Krankenhaus Tettnang, Kreisklinik Ottobeuren

 

Hier können Sie Informationen zu den zertifizierten Kliniken downloaden:

Klinikliste als PDF

MANV Liste als PDF

WATN 2012

Am 5. und 6. Februar fanden die 8. Wissenschaftlichen Arbeitstage Notfallmedizin (WATN) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI) traditionell in Kiel statt. Wie in den vergangenen war auch die Abteilung X des Bundeswehrkrankenhauses mit aktuellen notfallmedizinischen Forschungsbeiträgen vertreten:

Frau Esther Helmschrott stellte die Ergebnisse Ihrer Promotionsarbeit „Hypoxie und Hypotension beim Schwerstverletzten mit SHT-Verlaufsdokumentation vom Eintreffen des Notarztes bis Ende der Schockraumversorgung“ vor.

In Anbetracht der Auslandseinsätze verbunden mit deren Besonderheiten präsentierte Dr. Matthias Helm mit der Frage „Ist die aktuelle zivile Notarztausbildung für den Notarzt der Bundeswehr ausreichend?“ die zusätzlichen Qualifikationsschritte, welche die jungen Notärzte am BwK Ulm durchlaufen.

Dr. Björn Hossfeld knüpfte mit einer Arbeit mit dem Titel „Veränderung des Laryngoskopiebefundes durch den Einsatz der Videolaryngoskopie im präklinischen Notarztdienst“ an die letztjährige Videolaryngoskopie-Studie an.

Zuletzt berichtete Dr. Holger Gässler über die Ergebnisse einer präklinischen Reanimationsstudie am Modell mit dem Titel „Reanimation während des präklinischen Transportes im Rettungsdienst“

Erneut waren wieder reichlich Möglichkeiten zum Gedankenaustausch mit Kollegen anderer Kliniken geboten, die ebenfalls auf dem Sektor Notfallmedizin forschen und so wurde auch die eine oder andere Idee für weitere Studien im kommenden Jahr angestoßen.

„Christoph 22“ fast 1.400 Mal in der Luft
Einsatzbilanz des Ulmer Rettungshubschraubers

 

1.396 Mal ist der am Bundeswehrkrankenhaus Ulm stationierte ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 22“ im vergangenen Jahr zu Einsätzen gerufen worden. Seit Beginn der bestehenden Zusammenarbeit von Bundeswehr und ADAC in der Donaustadt vor rund neun Jahren stehen damit rund 16.400 Einsätze zu Buche.

Der ADAC stellt in Ulm die Piloten und den Hubschrauber, die Bundeswehr das ärztliche Personal und Teile der Crew. „Nur rund zwei Minuten dauert es, bis „Christoph 22“ nach einem Notruf starten kann“, betont Reimund Elbe, Pressesprecher des ADAC Württemberg. Aufgrund seiner Wendigkeit und einer Reisegeschwindigkeit von rund 250 km/h sei der Hubschrauber des Typs BK 117 meist in wenigen Minuten an den Einsatzorten. „Diese liegen überwiegend im Großraum Ulm, auf der Schwäbischen Alb, Oberschwaben “, erklärt Elbe, „rund ein Fünftel der Flüge führte 2011 nach Bayern“. Im Jahr 2010 hatte „Christoph 22“ insgesamt 1.470 Einsätze.

Bundesweit stiegen die Hubschrauber der ADAC Luftrettung 47.315 Mal in die Luft – das sind 3.232 Starts oder 7,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei rund 130 Rettungsflügen pro Tag versorgten die 34 Stationen der Gelben Engel insgesamt 43.273 Patienten. Die meisten Einsätze absolvierte 2011 die Station „Christoph 5“ in Ludwigshafen mit 1.970 Missionen. Auf Rang zwei folgte „Christoph 10“ in Wittlich mit 1.961 Flügen vor „Christoph 31“ in Berlin (1.944). Die Ulmer Station belegt in dieser Einsatzstatistik Platz 12.

Bei rund der Hälfte aller ADAC Einsätze (48,8 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen. Der zweithäufigste Anforderungsgrund für die ADAC Hubschrauber waren neurologische Notfälle wie zum Beispiel Schlaganfälle (12,5 Prozent). Bei 10,7 Prozent aller Einsätze wurden die Gelben Engel zu Verkehrsunfällen gerufen.

Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 180 Mitarbeiter auf den 34 Stationen und in der Verwaltung und arbeitet dabei mit 760 Ärzten und 280 Rettungsassistenten der verschiedenen Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen. Bisher hat der ADAC als einer der Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland und als größter ziviler Anbieter über 250 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert.

Besuch der Sieger

Zum 40jährigen Jubiläum unseres Rettungshubschraubers hatten wir einen Malwettbewerb unter den Kindergärten der Region ausgeschrieben. Alle eingereichten Bilder wurden waren toll und konnten während einer Ausstellung im Ulmer Blautal-Center von den Besuchern prämiert werden. die meisten Stimmen bekam die Mal- und Bastelarbeit des Kindergartens Sonnenhalde.

Zur Belohnung durften nun alle Kinder des Kindergartens Sonnenhalde CHRISTOPH 22 am Bundeswehrkrankenhaus besuchen. Natürlich konnte der Hubschrauber und ein Rettungswagen von innen und außen ausgiebig betrachtet und erforscht werden. Es wurden Kinder von Kindern verbunden und auf Vakuummatratze und Rettungstrage gelagert. Zur Stärkung gab es Kakao und Kuchen. Das Highlight war aber für alle Start und Landung des Hubschraubers windgeschützt aus dem gläsernen Hangar zu beobachten.

Nicht nur für Österreich-Urlauber...

Ab 1.1. wird bei unseren Nachbarn das Bilden einer Rettungsgasse in jedem Stau zur Pflicht.
Damit werben Sie in einem Video, das auch den deutschen Autofahrern die Problematik auf unseren Straßen ins Bewusstsein rufen könnte ...

www.youtube.com/watch
Dazu leicht erklärt:

youtu.be/l1UbZFYuPEE

 

 

Prof. Lampl bei SWR1-Leute

Am 23.12. berichtete Prof. Lampl - Leitender Arzt der Abteilung Anästhesie & Intensivmedizin - über seine langjährigen Erfahrungen als Notarzt. Für alle die, die nicht die Möglichkeit hatten diese Vormittagssendung live zu hören, steht das Interview unter folgendem Link online zur Verfügung:

www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/-/id=1895042/nid=1895042/did=8968940/1k47g6m/index.html

Traumateam auf dem Kilimanjaro

 

Wir feierten in diesem Jahr 40 Jahre Luftrettung aus Ulm und Tanzania feierte 50 Jahre Unabhängigkeit. In diesem Zusammenhang heißt der höchste Punkt Afrikas - der 5895m hohe Gipfel des Kilimanjaro - seit 50 Jahren Uruhu-Peak (Freiheitsgipfel). Grund genug für eine Hand voll bergbegeisterter Mitarbeiter der Sektion Notfallmedizin diesen Gipfel zu besteigen. Bei Vollmond und Neuschnee am Gipfeltag gelang die mehrtägige Besteigung in der letzten Woche. Wegen der großen Kälte wurde das Jubiläums-Poloshirt für das Gipfelfoto über die warmen Jacken gezogen.

Erinnerungen an 40 Jahre Luftrettung

 

 

Zum 40-jährigen Bestehen haben die Ulmer Luftretter ein 80-Seiten starkes Buch erstellt mit Geschichten, Anekdoten und Informationen rund um den Rettungshubschrauber.

Gegen Einsendung von € 5,- inkl. eines frankierten Rückumschlags (Din A5 Porto € 1,44)

können Sie dieses informative und hochwertige Buch bestellen.

 

 

Besonderen Absatz fanden die zum Jubiläum gefertigten Polo-Shirts aus 100% Baumwolle mit 2-farbigen Siebdruck-Motiv vorne und hinten (siehe Abbildungen).

Die übrigen Exemplare (Gr. M- XL) in royalblau können Sie bei uns bestellen.

Preis € 20,- (inkl. Versandkosten)

 

 

Eindrucksvolle Impressionen aus 40 Jahren Luftrettung in bewegten Bildern bietet die DVD zum Jubiläum.

Diese können Sie zum Preis von € 4,- bei uns bekommen.

Auch hier benötigen wir einen frankierten Rückumschlag (Din A5 Porto € 1,44).

 

 

Einige wenige Jubiläumsaufnäher sind ebenfalls übrig geblieben - siehe Link "Abzeichen"

 

Alle Anfragen bitte an:
RTH Christoph 22

Oberer Eselsberg 40

89081 Ulm

3. Internationaler European Trauma Course am BwK Ulm

 

Vom 18.-20.11.2011 fand bereits zum dritten Mal der „European Trauma Course (ETC)“ in den Räumlichkeiten der Einsatzsanitäterschule am Bundeswehrkrankenhaus Ulm statt. Der ETC ist ein international anerkanntes Kursformat und wird vom European Resuscitation Council zertifiziert. Es haben 24 Teilnehmer erfolgreich teilgenommen, darunter auch erfahrene Oberärzte und leitende Oberärzte großer Krankenhäuser, die regelhaft in die Traumaversorgung eingebunden sind.

Der Ulmer Kurs wurde vom „traumateam e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte „agbn“ organisiert und durchgeführt.

Zielgruppe des Kurses sind erfahrene, klinisch tätige Ärzte und Assistenzpersonen, die auch im Alltag in die Schockraumversorgung schwer verletzter Patienten eingebunden sind. Kursinhalt ist es - neben nur zwei Vorlesungen - in Kleingruppen verschiedenste Schockraumszenarien mit unterschiedlichen Schwerpunkten (z.B. Schockzustände unterschiedlicher Ursachen, Traumata bei Kindern und Schwangeren, Schädel- Hirn- Trauma, Abdominaltrauma und Extremitätentrauma) durchzuspielen. Während dieses intensiven Praxistrainings werden zusätzlich auch „Skills“, also spezielle Fertigkeiten wie Notkoniotomie oder die Anlage einer Thoraxdrainage sowie die Interpretation von Röntgen- und CT- Bildern geübt. Zusätzlich wird ein erheblicher Schwerpunkt auf das Team-Management sowie auf die Interaktion und Kommunikation gelegt. Daher üben die Teilnehmer bei diesem Kurs vermehrt das Miteinander im Schockraum, wodurch dieses Kurskonzept eine nahezu ideale Ergänzung zu bestehenden Kurskonzepten darstellt, die mehr Schwerpunkte auf die individuellen Fertigkeiten des einzelnen legen.

Für die sogenannte „Faculty“, also die Instruktoren des Kurses, konnten sowohl fachlich als auch menschlich hochqualifizierte Experten aus ganz Europe gewonnen werden. Diese kamen aus Slowenien, Kroatien, England, Österreich und natürlich auch aus Deutschland. Die Teilnehmer des Kurses kamen aus Finnland, Ungarn und Deutschland, die Kurssprache war Englisch.

Nach intensiven zwei Tagen mussten sich alle Teilnehmer dann noch einer praktischen Abschlussprüfung stellen. Dabei ergab sich immerhin die Notwendigkeit für einige Nachprüfungen nach einem ersten erfolglosen Versuch, die jedoch noch am selben Tage durchgeführt werden konnten. Letztendlich schlossen dann alle 24 Teilnehmer den Kurs  mit einer erfolgreichen Prüfung ab und erhielten ein offizielles, vom „European Resuscitation Council“ ausgestelltes Zertifikat.

Das Kurs-Feedback war überwältigend positiv. Selbst die erfahrensten Teilnehmer gingen nach zweieinhalb arbeitsintensiven Tagen mit dem Gefühl nach Hause, noch etwas für die täglich Arbeit dazu gelernt zu haben.

Ein nächste Kurstermin steht im Übrigen auch schon fest: vom 16.-18.11.2012 wird der Kurs erneut angeboten werden- und die ersten Mitglieder der Faculty haben schon für den Folgetermin ihre Teilnahme fest zugesagt.

Umfrage

 

Die Kenntnis einer europaweiten Notruf-Nummer scheint nicht überall vorhanden zu sein. Die Bayerische Landesärzte-Kammer hat deshalb in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn) und der Hochschule für Gesundheit und Sport in Berlin eine Umfrage gestartet.

Wir möchten Sie bitten diesem wichtigen Thema 2 Minuten (6 Fragen) zu widmen.


Bitte laden Sie diesen Fragebogen und schicken ihn ausgefüllt per Mail oder Fax zurück an die Bayerische Landesärztekammer.

Download hier!


DANKE

 

   

12.000 Besucher zum Tag der offenen Tür

 

Bei schönstem Spätsommerwetter besuchten am Samstag den 24. September mehr als 12.000 Gäste den Tag der offenen Tür. Geduldig warteten die vielen Besucher in einer langen Schlange, um Zugang zu den auf dem Landeplatz ausgestellten Hubschraubern zu bekommen. Neben der eigenen BK 117 - die an diesem Tag nur wenige Einsätze hatte - konnte die nagelneue EC135 besichtig werden, die am Dienstag als neuer RTH CHRISTOPH 5 an den Standort Ludwigshafen ausgeliefert wird. Die Laupheimer Heeresflieger hatten den Großraumrettungshubschrauber (GRH) vom Typ CH53 ausgestellt. Einen ganz besonderen Hubschrauber hatten die Kameraden vom LTG 61 aus Penzing nach Ulm gebracht: mit der Bell UH1D mit der Kennung 71+48 war vor 40 Jahren der allererste Einsatz des SAR Ulm 75 geflogen worden - die Indikation damals war ein Herzinfarkt.

 

Auf dem Festgelände waren über den Tag Rettungsvorführungen der Feuerwehr Ulm und der Hilfsorganisationen geboten. Kinder und Erwachsene hatten die Möglichkeit Ihre Kenntnisse in Erster Hilfe aufzufrischen. Besondere Beachtung fanden dabei die Vorführungen der Höhenrettungsgruppe, die mehrfach einen Patienten vom Ausleger eines Baukrans rettete. Ralf Rommel mit seinem Team vom Albhof sorgte für exquisites Catering - die Gäste hatten die Auswahl zwischen verschidenen leckeren Gerichten und sogar Eis war passend zum Wetter im Angebot.

In und um die beiden Zirkuszelte präsentierten sich verschiedenen Abteilungen des Bundeswehrkrankenhauses sowie verschiedene Firmen, die die Veranstaltung unterstützten.

Die Aufnäher, Polos und Schlüsselanhänger, die traumateam extra zum Jubiläum hatte fertigen lassen, fanden reißenden Absatz. Die wenigen übrigen Stücke werden in den nächsten Tagen über diese Homepage angeboten.

Ein weiteres Highlight waren die Hubschrauberrundflüge - die Bell 407 vom Heli-Team Süd war praktisch den ganzen Tag in der Luft.

Gelungene Zeitreise im Ulmer Zelt

 

Im ausverkauften Ulmer Zelt gingen 350 Gäste mit dem traumateam auf eine Zeitreise durch 40 Jahre Luftrettung und 40 Jahre Zeitgeschichte. Mit Hilfe einer von Schülern der Realschule Erbach konstruierten Zeitmaschine beamten die Moderatoren Cpt. Ray Ban und sein Fliegerarzt Dr. Bob die Gäste zurück ins Jahr 1971. Mit Video-Einspielern auf drei Großleinwänden, tollem Sound und genialen Lichteffekten wurden bei den Zuschauern Erinnerungen an die vergangenen 40 Jahre wachgerufen. Musikalisch begleitet wurde die Show von Level1, die schon zu TraumaCare 2009 das Publikum verzauberten und diesesmal eigens für Dr. Helm einen Song von den Ärzten abgewandelt präsentierten.

Da Reisen bekanntlich hungrig macht, wurde dem Publikum vom Albhof-Team ein exquisites 4-Gänge-Dinner serviert, während auf der Leinwand Produktionen wie "Notarzt sucht Frau" liefen, die Monate zuvor in aufwendiger Videotechnik produziert worden waren. Weitere Highlights waren eine Rettungsdienst-Modenschau, die deutlich zeigte, wie sich die Einsatzkleidung in 40 Jahren doch gewandelt hat und die Playback-Auftritte von ABBA, Nena und Wolle Petry. Selbst Prof. Lampl, der Leiter der Abt. Anästhesiologie & Intensivmedizin am Bundeswehrkrankenhaus, hatte es sich nicht nehmen lassen, mit entsprechendem MakeUp als Stevie Wonder "Happy Birthday" zu intonieren.

Im Anschluss an den offiziellen Programmteil wurde noch bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert.


Eine überaus gelungene Veranstaltung, die nur möglich war, weil nahezu 100 Helfer über ein Jahr lang geplant, geprobt und vorbereitet haben - DANKE !!!

Flugfähiges Modell von CHRISTOPH 22 im Blautalcenter

Am Samstag erfuhr die Ausstellung der von Kindergartengruppen erstellten CHRISTOPH 22 Bilder im Ulmer Blautalcenter durch ein besonderes Highlight: das von Jürgen Hübner originalgetreu nachgebaute und flugfähige Modell unseres Hubschraubers bereicherte die Ausstellung.

Während des ganzen Tages standen Hanna Drescher und Tom Schneider den vielen interessierten Besuchern mit Informationen rund um die Luftrettung zur Verfügung.

Bilder: T. Schneider und SWP

 

Sektion Notfallmedizin unterstützt DKMS

Am 08.09.11 fand in Bundeswehrkrankenhaus Ulm im Rahmen des Jubiläums "40 Jahre Luftrettung aus Ulm" und des 20jährigen Jubiläums der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Registrierungsveranstaltung statt. Es konnten knapp 100 neue potentielle Spender in die Datenbank aufgenommen werden.  Weitere Informationen über die DKMS und  Registrierungsveranstaltungen finden sie unter www.DKMS.de.

Pilot für 4000 Stunden geehrt

Die Qualität eines Rettungshubschraubers misst nicht nur an der Erfahrung der medizinischen Besatzung. Von besonderer Bedeutung ist selbstverständlich auch die Einsatzerfahrung der Piloten. Dies wurde auch von Prof. Lampl hervorgehoben, als er dem Piloten Willi Hospach zur 4000. Flugstunde gratulierte. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass Willi Hospach gut die Hälfte dieser 4000 Stunden als RTH-Pilot beim ADAC geflogen hat und damit eine herausragende Erfahrung im Bereich der Luftrettung vorweisen kann. Als nach außen hin sichtbares Zeichen wurde Willi Hospach ein Stationsaufnäher mit einer eingestickten goldenen 4000 verliehen.

 

SWR dreht am CHRISTOPH 22

 

Vom 01.Juni bis 06.Juni war ein Team des Südwestrundfunks zu Gast an unserer Luftrettungsstation. Exakt 10 Jahre nach der damals gedrehten und bundesweit ausgestrahlten Dokumentation über den SAR 75, wollte der Redakteur und Journalist Günther Henel, Leiter des ARD/SWR - Studio Ulm, erneut unser  Team bei Einsätzen begleiten. Ein ehrgeiziges und aufwendiges Projekt, welches über ein Jahr Vorbereitung und Planung bedurfte.

Um das dreiköpfige Reportageteam (Redakteur, Kamera und Ton) zeitgerecht und authentisch zu den Einsatzstellen zu bringen wurde ein zweiter Hubschrauber der Firma HELITEAM-Süd aus Geretsried eingesetzt.

Es ging nicht darum in voyeuristischen Bildern plumpe 'Action' zu präsentieren, sondern vielmehr den Alltag und die verschiedenen Facetten der Notfallmedizin aus Sicht der Luftrettung zu zeigen. Das Team des  SWR trat stets als diskreter und niemals aufdringlicher Beobachter auf und es wurde genauestens darauf geachtet die Persönlichkeitsrechte von Patienten und Angehörigen nicht zu verletzten.

Kameramann Andreas Enderle, der schon bei der SAR–Produktion vor 10 Jahren dabei war und für seine damals gedrehten Bilder für den deutschen Kamerapreis nominiert worden war, ist es auch dieses mal wieder gelungen, die Luftrettung in grandiosen Bilder einzufangen. Für den guten Ton in und um den Hubschrauber sorgte Jens Burger, der selbst mit den lautesten Umgebungsgeräuschen problemlos fertig wurde.

Der Film verspricht einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Luftrettung und wir warten gespannt auf das Ergebnis aus dem Schneideraum. Geplanter Ausstrahlungstermin wird Mitte September sein.

Wir danken allen beteiligten Hilfsorganisationen und Kollegen, die in dieser Zeit mit uns zusammen gearbeitet haben. Wir danken aber auch dem SWR–Team und den Piloten vom HELITEAM–Süd für die angenehme Zeit ,die wir alle gemeinsam verbringen durften.

Erneut erfolgreicher PHTLS®-Kurs am Bundeswehrkrankenhaus

Ein Auftrag des Bundeswehrkrankenhauses ist die Vorbereitung von (Not-)Ärzten für künftige Auslandseinsätze, z.B. in Afghanistan. In dem dazu erstellten modularen Ausbildungskonzept bildet PHTLS® inzwischen einen festen Baustein. Aus diesem Grund organisierte die Abteilung Anästhesiologie & Intensivmedizin erneut einen PHTLS-inhouse-Kurs in den Räumlichkeiten der Fachschule Rettungsdienst am Bundeswehrkrankenhaus Ulm.

Zur Optimierung der Versorgung von Notfallpatienten der neuen Zentralen interdisziplinären Notfallaufnahme (ZINA) nahmen auch Assistenzpersonal, sowie Lehr-Rettungsassistenten der Fachschule Rettungsdienst an der Ausbildung teil.

Nach zweitägiger Ausbildung von Theorie und Praxis absolvierten die 20 Teilnehmer den Kurs erfolgreich und erhielten Ihr PHTLS®-Provider Diplom.

NEUE Interdisziplinäre Notfallaufnahme am Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Eine für Alle

Die zentrale interdisziplinäre Notaufnahme (ZINA) am Bundeswehrkrankenhaus Ulm unter Leitung der Abteilung für Anästhesiologie & Intensivmedizin ist ein fester Bestandteil der Notfallversorgung in der Region Ulm / Alb - Donau.
Mit dem Neubau dieser zentralen Anlaufstelle für Patienten, Notärzte und Rettungsdienste ist eine Versorgungseinrichtung entstanden, in der nahezu alle Erkrankungen und Verletzungen rasch diagnostiziert und zeitnah einer notwendigen Behandlung zugeführt werden können.
In enger Zusammenarbeit mit allen Abteilungen des Bundeswehrkrankenhauses gelingt es, unterschiedliche Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall bis hin zu schwersten Verletzungen an einer Anlaufstelle akut zu versorgen.

Zahlen und Fakten:

  • Bauzeit 2 Jahre
  • Grösse der ZINA mit allen Verkehrswegen und Räumlichkeiten: ca. 1800 m2
  • Schockraum mit 2 Behandlungsplätzen, CT und digitaler Röntgenanlage
  • Herzkatheterlabor
  • 6 Behandlungskabinen
  • 2 Noteingriffsräume
  • Großzügige komfortable Patientenwartezone und Patientenaufnahme
  • Funkraum zur Einsatzsteuerung bei Auslandseinsätzen und Grossschadensfällen
  • 43 nicht – ärztliche Mitarbeiter



Zahlen 2010

  • 1900 Patientenkontakte / Monat
  • ca. 23.000 Behandlungen
  • 9000 stationäre Aufnahmen über die ZINA
  • ca.14.000 ambulante Versorgungen


BwK erneut auf WATN vertreten


Mittlerweile ist es fast schon gute Tradition geworden, dass die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin des Bundeswehrkrankenhauses sich mit Studienbeiträgen an den Wissenschaftlichen Arbeitstagen Notfallmedizin (WATN) beteiligt. Die WATN der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI) fanden dieses Jahr zum 7. Mal in Kiel statt. Insgesamt stellten die Ulmer Referenten 4 notfallmedizinische Studien vor: Dr. Björn Hoßfeld präsentierte die Ergebnisse der am Rettungshubschrauber Standort Christoph 22 durchgeführten Videolaryngoskop-Studie („Videolaryngoskopie - Schwierigkeiten im präklinischen Einsatz“). Ein  mögliches Ausbildungskonzept für die Ausbildung junger Notfallmediziner als Vorbereitung für den Auslandseinsatz, welches als Pilotprojekt am Bundeswehrkrankenhaus Ulm durchgeführt wurde, stellte Dr. Jochen Lührs dar: „Auslandsorientierte Zusatzausbildung für Notfallmediziner der Bundeswehr - Ein Pilotprojekt am Bundeswehrkrankenhaus Ulm“. Dr. Marc-Michael Ventzke referierte über zwei Studien, die sich mit der Reanimation auf dem Transport, innerklinisch wie außerklinisch, beschäftigen („Reanimation während des Transportes im Bundeswehr-Auslandseinsatz“ und „Pumpin’ Iron - Reanimation während des Transportes im Krankenhaus“).

Durch den fachlichen Austausch mit anderen im Bereich „Notfallmedizin“ forschenden Kollegen konnten auf dieser Veranstaltung auch wieder viele neue Impulse für zukünftige Studienprojekte in der Abteilung mitgenommen werden.

 

 

 

Prof. Dr. med. F.W. Ahnefeld zu Gast beim CHRISTOPH 22

 

In diesem Jahr feiert die Luftrettungsstation am Eselsberg ihr 40 jähriges Bestehen. Seit November 1971 wird der Rettungsdienst um Ulm durch den Rettungshubschrauber ergänzt. 33 Jahre stellte die Luftwaffe eine Bell UH-1D mit dem Rufnamen "SAR Ulm 75". Seit 2003 ist die ADAC Luftrettung GmbH der Partner für das medizinische Team des Bundeswehrkrankenhauses; aus "SAR Ulm 75" wurde so CHRISTOPH 22.

Wie kam es aber vor 40 Jahren dazu, dass ausgerechnet in Ulm der zweite RTH in Deutschland installiert wurde? Diese und weitere interessante Fragen stellten wir dem Urvater und Gründer der Ulmer Notfall- und Rettungsmedizin.

Prof. Ahnefeld berichtete in einem bewegenden Interview, wie es ihm vor 40 Jahren gelang, den Rettungshubschrauber und einen Notarztwagen nach Ulm zu holen. Als damaliger Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses benötigte er 20 Minuten in einem persönlichen Gespräch mit Verteidigungsminister Helmut Schmidt um eine Zusage zu erhalten. Der Grundstein für eine erfolgreiche Geschichte war gelegt.

Die Anwesenden waren tief beeindruckt und berührt von den charismatischen und engagierten Ausführungen. Auch nach 40 Jahren spürte man bei dem 87-jährigen die unveränderte Begeisterung für die Notfallmedizin. Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um die Ulmer Luftrettung überreichten Prof. Lampl und Dr. Helm im Namen von traumateam e.V., dem Schöpfer der „Rettungskette“ und Entwickler des „Ulmer–Koffers“ eine goldene Rettungskette.

 

 

Neue ZINA offiziell eingeweiht

 

Nachdem die neue Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme (ZINA) am Bundeswehrkrankenhaus Ulm nun seit vier Wochen im Routinebetrieb läuft, wurde sie am Freitag unter großem Medieninteresse offiziell eingeweiht.

Als Festredner wies Dr. Fleischmann, Leiter der Notaufnahme in Frankfurt-Höchst, auf die herausragende Bedeutung einer funktionierenden Notaufnahme für die Bevölkerung auf der einen, aber auch für das Krankenhaus selbst auf der anderen Seite hin.

Nach einer Segnung der neuen Räumlichkeiten durch den Krankenhausseelsorger Pater Andreas konnten sich alle Gäste im laufenden Betrieb von der Funktionalität der neuen ZINA überzeugen.

 

Weitere interessante Presseberichte finden sie unter:

SWR

Regio TV

 

Schockraum-Management - Internationaler Kurs am BwKrhs Ulm

 

Vom 14.-16.01.2011 fand zum zweiten Mal ein European Trauma Course (ETC) in den Räumlichkeiten der Rettungsdienstschule am Bundeswehrkrankenhaus (BwK) Ulm statt. Damit hat sich das BwK Ulm neben der Uni Mainz als deutschlandweit zweites ETC-Zentrum etabliert. Der Kurs wurde vom traumateam e.V. in bewährter Zusammenarbeit mit der Abt. Anästhesiologie und Intensivmedizin des BwK  und der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn) durchgeführt.

Zielgruppe des Kurses sind erfahrene, klinisch tätige Ärzte, die auch im Alltag in die Initialversorgung schwer verletzter Patienten eingebunden sind. Das Kurskonzept sieht vor, dass bei einem Ausbilder/Teilnehmer-Verhältnis von höchstens 1:2 während der gesamten Zeit- in Kleingruppen verschiedenste Schockraumszenarien praktisch durchgespielt werden. Während dieses intensiven Trainings werden zusätzlich auch „Skills“, also spezielle Fertigkeiten wie z.B. Notkoniotomie oder die Anlage einer Thoraxdrainage sowie die Interpretation von Röntgenbefunden, eingeübt. Zusätzlich wird ein erheblicher Schwerpunkt auf das Teammanagement sowie die Interaktion und Kommunikation gelegt. Daher üben die Teilnehmer bei diesem Kurs vermehrt das Miteinander im Schockraum ein, wodurch dieses Kurskonzept eine nahezu ideale Ergänzung zu bestehenden Kurskonzepten darstellt, die mehr Schwerpunkte auf die individuellen Fertigkeiten des einzelnen legen (z.B. ATLS, PHTLS) und steht inhaltlich in keiner Konkurrenz zu diesen Kursformaten.

Als ETC Instruktoren konnten sowohl fachlich als auch menschlich hochqualifizierte Experten aus ganz Europa (Malta, Slowenien, Kroatien, England, Irland und Deutschland) gewonnen werden. Da auch die Teilnehmer zum Teil aus dem europäischen Ausland angereist waren, wurde der gesamte Kurs in englisch abgehalten.

Nach zwei intensiven Kurs-Tagen, während derer unter anderem Themen wie Atemwegsmanagement, Thoraxtrauma, Schock, Trauma bei Kindern und Schwangeren, Schädel-Hin-Tauma, Abdominaltrauma und Extremitätentrauma abgearbeitet worden waren, mussten sich alle Teilnehmer einer praktischen Abschlussprüfung stellen. Dass diese nicht besonders leicht ist, ist an der Notwendigkeit für einigen Nachprüfungen nach einem ersten erfolglosen Versuch zu sehen, die jedoch noch am selben Tage durchgeführt werden konnten. Letztendlich schlossen alle 20 Teilnehmer den Kurs mit einer erfolgreichen Prüfung ab und erhielten ein Zertifikat des European Resuscitation Council (ERC).

 

Ein nächste Kurstermin steht im Übrigen auch schon fest:

04.-06.11.2011.

Dieser soll ggf. in deutscher Sprache abgehalten werden.

 

 

Intensivtransportkurs nach DIVI Richtlinien

 

Vom 14.-16. Oktober waren nun schon zum achten Mal 36 Notärzte und Rettungsassistenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ulm gekommen um den Transport von Intensivpatienten zu trainieren. Nachdem der Ulmer Kurs bereits in den vergangenen Jahren schon die Qualifikation von Assistenzpersonal zum Ziel hatte, konnte dank des Engagements von traumateam nun erstmals eine Zertifizierung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auch für Assistenzpersonal erreicht werden (siehe Link).

Kompetente Referenten lieferten alles Wissenswerte rund um den Intensivtransport zu Lande und durch die Luft. Neben einer Vielzahl intensivmedizinischer Krankheitsbilder und organisatorischen Aspekten wurde auch der Transport mit intensivmedizinischen Sondergeräten wie IABP oder ECMO behandelt. Höhepunkt war sicher auch diesmal die äußerst realitätsnahe Simulation eines Intensivtransportes von der Übernahme des Patienten auf einer Intensivstation bis zum simulierten Flug mit dem Intensivtransporthubschrauber "Christoph Sim". Hierzu war der EC 135 - Full-Scale-Simulator extra aus der ADAC-HEMS-Academy in Bonn-Hangelar nach Ulm transportiert worden. Im Rahmen der Simulation wurde auch besonders Wert auf die Interaktionen im Team nach den Aspekten des Crew Ressource Managements gelegt.

Im Rahmen des Kurses bestand für die Teilnehmer auch die Möglichkeit verschiedene Intensivtransportmittel (ITWs Augsburg und Ulm, RTH Christoph 22) zu begutachten. Der gemeinsame Kursabend im Ulmer Brauereigasthof "Barfüßer" bot ausreichend Gelegenheit zum "fachsimpeln".

 

Neue einsatzmedizinische Ausbildung


Am 03. + 04.11.2010 wurde am Bundeswehrkrankenhaus Ulm und auf dem Standortübungsplatz Dornstadt ein Pilotprojekt umgesetzt: TCCC (Tactical Combat Casualty Care) für BAT-Ärzte – ein Simulationstraining für Ärzte, die als Notärzte in den Auslandseinsatz (z.B. nach Afghanistan) gehen.

Dieses Training ist ein Schwerpunkt in der modularen notfallmedizinischen Ausbildung, welche von jungen Sanitätsoffizieren während ihrer ersten zweijährigen klinischen Tätigkeit durchlaufen werden muss. Hierbei werden alle erlernten notfallmedizinischen Fähigkeiten anhand einsatzspezifischer Szenarien in Zusammenarbeit mit infanteristischen Einheiten trainiert und unter Beweis gestellt. In kompletter Einsatzausrüstung mit Splitterschutz, Helm und Waffe müssen die Ärzte im Gelände verletzte und verwundete Soldaten auf hohem medizinischem Niveau unter Beschuss bei Tag und Nacht versorgen. Auf den militär-taktischen als auch den medizinischen Anteil wird in dieser Ausbildung gleichermaßen Wert gelegt.

Für die Teilnehmer und Veranstalter war dieser erste TCCC-Kurs ein großer Erfolg, der vor allem getragen wurde durch die notfallmedizinische Kompetenz engagierter Mitarbeiter der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin am BwK Ulm und der professionellen militär-taktischen Unterstützung von einsatzerfahrenen Infantriekräften aus Pfullendorf, Seedorf und Calw.


Intensivtransportkurs nach DIVI Richtlinien

 

Vom 14.-16. Oktober waren nun schon zum achten Mal 36 Notärzte und Rettungsassistenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ulm gekommen um den Transport von Intensivpatienten zu trainieren. Nachdem der Ulmer Kurs bereits in den vergangenen Jahren schon die Qualifikation von Assistenzpersonal zum Ziel hatte, konnte dank des Engagements von traumateam nun erstmals eine Zertifizierung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auch für Assistenzpersonal erreicht werden (siehe Link).

Kompetente Referenten lieferten alles Wissenswerte rund um den Intensivtransport zu Lande und durch die Luft. Neben einer Vielzahl intensivmedizinischer Krankheitsbilder und organisatorischen Aspekten wurde auch der Transport mit intensivmedizinischen Sondergeräten wie IABP oder ECMO behandelt. Höhepunkt war sicher auch diesmal die äußerst realitätsnahe Simulation eines Intensivtransportes von der Übernahme des Patienten auf einer Intensivstation bis zum simulierten Flug mit dem Intensivtransporthubschrauber "Christoph Sim". Hierzu war der EC 135 - Full-Scale-Simulator extra aus der ADAC-HEMS-Academy in Bonn-Hangelar nach Ulm transportiert worden. Im Rahmen der Simulation wurde auch besonders Wert auf die Interaktionen im Team nach den Aspekten des Crew Ressource Managements gelegt.

Im Rahmen des Kurses bestand für die Teilnehmer auch die Möglichkeit verschiedene Intensivtransportmittel (ITWs Augsburg und Ulm, RTH Christoph 22) zu begutachten. Der gemeinsame Kursabend im Ulmer Brauereigasthof "Barfüßer" bot ausreichend Gelegenheit zum "fachsimpeln".

 

Traumateam e.V. organisierte Notfall Training in Arztpraxis

 

Das grosse Radiologie Zentrum Neu Ulm war Schauplatz eines Notfalltrainings für sämtliche Mitarbeiter der Praxis.

Unter der Leitung von OA Gerd Kremers präsentierten Thorsten Holsträtter, Andreas Knöfel und Sabine Kremers nach einem Theoretischem Ausbildungsblock eine Stationsausbildung mit Reanimationtraining Fallbeispielen sowie eine Taktikblock. Der Schwerpunkt bei allen Ausbildungsthemen lag in der Vermittlung von einfachen Basismassnahmen und in der Implementierung  von strukturierten Handlungsabläufen. Weiterhin wurde grosses Augenmerk auf die Schnittstelle Praxis- / Rettungsdienstpersonal gelegt. Am Ende der 3 Std. „Session“ waren sich alle einig, Ausbildungen dieser Art in Zukunft häufig und regelmässig zu wiederholen.

Alarmübung der Höhenrettungsgruppe und Traumateam

 

"Erneut haben das Traumateam und die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ulm bei einer gemeinsamen Alarmübung in der vergangenen Woche Ihre gute Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Aufgabe der Retter war die medizinische Versorgung und Rettung einer verletzten Person aus dem 5. Obergeschoss eines Rohbaus in der Ulmer Innenstadt. Bei Gerüstbauarbeiten hatte sich der Patient eine offene Unterschenkelfraktur zugezogen und musste durch Notarzt und Rettungsassistent aus der Abteilung Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin des Bundeswehrkrankenhauses in etwa 20 Metern Höhe versorgt werden. Anschließend erfolgte unter fortlaufender Überwachung die professionelle Rettung vom Gerüst durch die Höhenretter der Feuerwehr. Nur  eine Stunde nach Alarmierung konnte der Patient so in den Notarztwagen gebracht werden. Erschwert waren die Rettungsarbeiten durch die bereits eingetretene Dunkelheit."

Skill-Training für Bundeswehr-Notärzte

 

Im Rahmen der Ausbildung und Vorbereitung für den Einsatz in Afghanistan wurden vergangene Woche an zwei Nachmittagen 20 Notärzte der Bundeswehr durch erfahrene Kollegen der Sektion Notfallmedizin in speziellen praktischen Fähigkeiten (Skills) unterrichtet. An verschiedenen Stationen hatten die jungen Kollegen Gelegenheit spezielle Techniken zu üben, die in der präklinischen Notfallmedizin in Deutschland nicht unbedingt zum Standard gehören.


An Knochenmodellen konnten die Teilnehmer die Handhabung verschiedener intraössärer Punktionstechniken probieren, während für die Koniotomie sowie für die Entlastungspunktion des Thorax und die Anlage einer Thoraxdrainage eigens dafür präparierte Abfällen aus dem Schlachthof (Schweinegurgeln und Speckschwarten) zur Verfügung standen.


Besonders interessant war auch die Blutstillung mit hämostyptischen Granulaten und Verbandstoffen sowie die Anlage eines Tourniquet; diese Mittel gehören im Auslandseinsatz zur persönlichen Ausstattung jedes Soldaten, da in Anbetracht langer Transportzeiten eine frühzeitige provisorische Blutstillung einen wesentlichen Faktor für das Überleben Verwundeter darstellt.


Darüber hinaus konnten die Teilnehmer die Anwendung von supraglottischen Atemwegshilfsmitteln und die Bellocq-Tamponade zur Kontrolle von Blutungen aus den hinteren Nasenabschnitten bei Mittelgesichtstrauma üben.

 

 

 

Erster gemeinsamer Workshop von agbn und agswn



Gemeinsam vertreten die beiden süddeutschen Notarzt-Arbeitsgemeinschaften (Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte: www.agbn.de + Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Notärzte: www.agswn.de) fast 5000 Mitglieder. Am vergangenen Wochenende haben diese beiden Notarztvertretungen erstmals ihre Mitglieder zu einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung eingeladen.

Da der RTH CHRISTOPH 22 täglich in Bayern und Baden-Württemberg im Einsatz ist und auch die Notaufnahme von Notärzten und Rettungsteams aus beiden Bundesländern angefahren wird, lag es nahe diese Veranstaltung am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus stattfinden zu lassen.

Die Idee für das Thema und die Durchführung des Workshops „Präklinisches Atemwegsmanagement“ oblag den Aktiven des traumateam e.V. Ähnlich wie der jährlich am Bundeswehrkrankenhaus Ulm stattfindende Intensivtransportkurs wurde auch dieser Workshop gemäß den Empfehlungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) durchgeführt.

Am Vormittag wurden die über 60 Teilnehmer von erfahrenen Referenten über die Problematik der Atemwegssicherung in der Präklinik informiert. Neben Gastrednern aus Kiel (Prof. V. Dörges), aus Buchen (PD Dr. H. Genzwürker) und Überlingen (Dr. B. Maier) referierten auch Matthias Helm und Björn Hossfeld vom Ulmer Bundeswehrkrankenhaus.

Nach dem Mittagessen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit an acht verschiedenen Stationen die Atemwegssicherung praktisch zu üben. Neben der klassischen endotrachealen Intubation konnte der Umgang mit supraglottischen Atemwegshilfen wie Larynxmaske und –tubus geübt werden. Beim Üben mit diversen modernen Videolaryngoskopen konnten die Teilnehmer feststellen, dass die bessere Visualisierung der Stimmbandebene nicht automatisch eine einfachere Intubation bedeuten muss. Höhepunkt der praktischen Ausbildung war sicher die von jedem Teilnehmer an Schweinegurgeln durchzuführende Koniotomie, einerseits mit im Handel angebotenen Punktionssets, andererseits aber auch in der chirurgischen Technik mit Messer und Präparierschere.

Am Ende waren sich Teilnehmer, Referenten, Organisatoren und die Vertreter von agswn und agbn einig, diese erfolgreiche Kooperation auch im nächsten Jahr fortzusetzen.


Bundeswehr-Rettungsdienst unterstützt am Einstein-Marathon


Über 14.000 Läufer waren am vergangenen Wochenende am Start, dazu nochmal eine Zuschauermenge von ca. 20.000. Zur medizinischen Versorgung dieser Großveranstaltungen waren neben vielen ehrenamtlichen Helfen des Deutschen Roten Kreuzes und Ärzten der Uniklinik auch Rettungsassistenten, Notärzte und Intensivpfleger des Bundeswehrkrankenhauses an der Strecke und im Ziel eingesetzt.

Dank des für die Läufer günstigen Wetters hielt sich die Zahl der Versorgungen in Grenzen, so dass die Helfer auch immer wieder Zeit hatten das Spektakel an der Strecke und im Ziel auf dem Münsterplatz zu bestaunen.

Mit zwei Referenten auf ESA-Tagung vertreten

 

Mit Dr. M. Helm und Dr. A. Schwartz waren auf der Jahrestagung der European Society of Anesthesiologists (ESA) in Helsinki zwei Mitarbeiter der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin am Bundeswehrkrankenhaus als Referenten vertreten, um gemeinsam mit anderen Experten der Universitäten Kiel, Frankfurt und Mainz einen "Airway-Workshop" zu gestalten.

 

An eine Vortragsreihe mit Themen zum Atemwegsmanagement wie: Teaching, Emergency Medicine, Intensive Care Medicine und Anaesthesia schloss sich ein praktischer Teil mit unterschiedlichen Stationen an, bei dem die Teilnehmer Gelegenheit hatten unter fundierter Anleitung unterschiedliche Vorgehensweisen beim schwierigen Atemweg zu erproben.

Neben Tipps zur konventionellen direkten Laryngoskopie, zur flexiblen Fiberoptik und zu Hilfsmitteln wie dem Intubationsfiberskop nach Bonfils lag ein klarer Schwerpunkt der Veranstaltung auf der Videolaryngoskopie.

 

Diese im Ulmer Bundeswehrkrankenhaus und auf der RTH-Station CHRISTOPH 22 schon seit längerem sehr bewährte Technik der videogestützten Laryngoskopie ist auch international von großem Interesse. Es ist davon auszugehen, dass die Videolaryngoskopie mit neuen Technologien auch in der Präklinik zunehmend Verbreitung finden wird.

 

 

ATLS-Kurse am Bundeswehrkrankenhaus Ulm

 

Seit vielen Jahren ist das Bundeswehrkrankenhaus Ulm ATLS Kurszentrum, so dass dort mehrfach pro Jahr ATLS Kurse der Akademie für Unfallchirurgie im Auftrag der DGU stattfinden. Ziel ist es Ärzte im internationalen Standard des Schockraummanagements auszubilden. Von besonderer Bedeutung für den Bereich der Bundeswehr ist hierbei das Erlernen der „common language“ für die Zusammenarbeit mit Medizinern der alliierten Streitkräfte im Auslandseinsatz.

Am 01./02. und 08./09. Mai fanden in den Räumen der Rettungsdienstschule des Bundeswehrkrankenhauses Ulm erneut zwei ATLS Kurse statt. Der Kurs am ersten Maiwochenende fand als regulärer Kurs mit Teilnehmern aus ganz Deutschland statt, der zweite als Inhouse-Kurs, um gezielt eigenes Personal der Bundeswehr im Schockraummanagement auszubilden. Insgesamt wurden an diesen beiden Wochenenden 32 Teilnehmer ausgebildet, von denen 30 sowohl die schriftliche, als auch die praktische Prüfung erfolgreich absolvierten.

Auch diese beiden Kurse erlebten wieder ein sehr positives Feedback durch die Teilnehmer, so dass die Organisatoren und Instruktoren diesen Erfolg in den weiteren drei Kursen, die noch 2010 am Bundeswehrkrankenhaus stattfinden werden, fortsetzen möchten und wieder aus ganz Deutschland anreisen werden, um mit viel Freude und Motivation das ATLS Konzept zu vermitteln.

 

 

 

Höhenrettung am Ulmer Münster auf DVD

 

Im Rahmen der TraumaCare-Tagung ist in Zusammenarbeit mit der Höhenrettungsgruppe der Ulmer Feuerwehr, der Sektion Notfallmedizin des Bundeswehrkrankenhauses und der Digital-Eye-Medienproduktion ein Film über die Personenrettung am höchsten Kirchturm der Welt entstanden.

Anhand eines konkreten Beispiels wird die Zusammenarbeit der Rettungskräfte dargestellt, um einen Patienten sicher von der Türmerstube in 70m Höhe abzuseilen.

Dieser Film ist nun käuflich für € 15,- zu erwerben. € 2,- vom Kaufpreis tragen zum Erhalt des Ulmer Münsters bei.

Sie können den Film entweder an der Kasse für die Münsterturm-Besteigungen direkt kaufen, oder bei Digital-Eye zzgl. € 2,50 bestellen.

www.digital-eye.net

mail@digital-eye.net

DVD - PAL  Spielzeit 21 Minuten Deutsch / Englisch plus Bonusmaterial.

 

 

 

 

 

Rettungsübung auf dem Lerchenfeld

 

Bei bestem Wetter fand auf dem Standortübungsplatz Lerchenfeld bei Dornstadt eine Fortbildung der Sektion Notfallmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm zum Themenkomplex „technische Rettung" statt.

Im Rahmen einer Stationsausbildung konnten ärztliche und nicht-ärztliche Mitarbeiter der Abteilung Anästhesiologie & Intensivmedizin einen Einblick in bewährte und neue Rettungstechniken der Feuerwehr gewinnen. Auf dem Programm standen u.a. die patientengerechte Rettung aus Unfallfahrzeugen, der Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät, die möglichen Gefahren durch nicht ausgelöste Airbags sowie die Rettung aus Höhen und Tiefen mit Techniken der Höhenrettungsgruppe und dem Einsatz der Drehleiter. Dabei wurden die Inhalte ganz wesentlich von hervorragenden Ausbildern der Ulmer Feuerwehr und von eigenen rettungsdienstlich erfahrenen Mitarbeitern vermittelt.

Sowohl das eigene in der Notfallrettung eingesetzte Personal als auch die dem Bundeswehrkrankenhaus zur Notarztausbildung zugeteilten Ärzte hatten viel Spaß und Freude an dieser gemeinsamen Schulung.

In diesem Zusammenhang wird Dr. Jens Hauke in der nächsten Rettungsdienstfortbildung am 6. Juli über die "Rettung des eingeklemmten Patienten" berichten.

 

 

Kooperation mit ZNA im Klinikum Fulda

 

Im Rahmen einer Kooperation ist mit dem Kollegen Kremers erstmalig ein Notfallmediziner des Bundeswehrkrankenhauses Ulm in der ZNA des Klinikums Fulda tätig. Beide Kooperationspartner profitieren dabei jeweils von der Expertise des anderen: die gemeinsamen Erfahrungen in Bezug auf Struktur, Organisation und personelle Besetzung können helfen, die Versorgung von Notfallpatienten weiter zu optimieren.

Im Rahmen einer Informations– und Fortbildungsveranstaltung soll am 31. Mai in Fulda kurz über die bestehenden und geplanten Kooperationen berichtet und darüber hinaus ein Einblick in die notfallmedizinische Tätigkeit der Bundeswehr im Rahmen internationaler Einsätze gewährt werden.

 

 

PHTLS-Kurs wieder ein voller Erfolg

Erneut wurden am Bundeswehrkrankenhaus Ulm am 17./18.04.2010 20 Notärzte, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter mit dem PHTLS-Konzept (Pre-Hospital Traum Life Support) vertraut gemacht. In theoretischen Unterrichten, Kleingruppenarbeit und praktischen Übungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die gemeinsame Sprache" des präklinischen Traumamanagements von acht erfahrenen Instruktoren (teils Angehörige des Bwk, nationale und Internationale Referenten) zu erlernen.

Schwerpunkt bildeten die Einarbeitung in Algorithmen der allgemeinen Patientenversorgung und die praktische Teilnahme an Skill-Stations zur Patientenrettung, Atemwegsmanagement und Wirbelsäulenimmobilisation. Intensives Üben und Wiederholen von Unfallszenarien führte rasch zu einem hohen Maß an Sicherheit und bereitete die Teilnehmer adäquat auf die kommenden Aufgaben im Rettungsdienst aber auch im Auslandseinsatz vor.

Beim gemeinsamen Course-Diner wurden Erfahrungen unter den Kursteilnehmern und den Referenten rege ausgetauscht und offene Fragen in gemütlicher Runde geklärt.

Ein großes Lob darf hier den engagierten Ausbildern ausgesprochen werden, die es geschafft haben Ihre Motivation auf die Kursabsolventen zu übertragen und hoffentlich gerne wieder nach Ulm zurückkehren werden.