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Lifemed 2013Einsatztaktik bei Großeinsätzen
Am 4.Mai fand die jährliche Fortbildung „Einsatztaktik bei Großeinsätzen“ des DRK Ulm in Kooperation mit der Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin des Bundeswehrkrankenhauses (BwK) Ulm statt. Am Samstagmorgen trafen sich etwa 80 Rettungsdienstler von DRK und ASB aus 4 Landkreisen, Angehörige der Schnelleinsatzgruppen, Notärzte und Leitende Notärzte von BwK und Universitätklinikum Ulm im Hörsaal des BwK, um sich zunächst theoretisch über Strategien zur Bewältigung eines Großeinsatzes aus rettungsdienstlicher Sicht fortzubilden. Die meisten Zuhörer waren wegen der am Nachmittag stattfindenden Übung auf dem Lerchenfeld mit Einsatzfahrzeugen angereist, wodurch auf dem Parkplatz des BwK ein imposantes Bild entstand: Am Nachmittag wurde der Großschadensfall praktisch geübt. Dabei wurden die Organisatoren der Übung durch 30 Mimen der Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ des Jugendrotkreuz Ulm und ihrer Leitung unterstützt. Zunächst mussten die Retter in Gruppen à 2-3 Mann/Frau versuchen, sich in einer unübersichtlichen Schadenslage mit 30 Verletzten einen möglichst schnellen aber genauen Ersteindruck zu verschaffen, diesen an die Leitstelle per Funk zu übermitteln und eine darauf abgestimmte Zahl an Rettungsmitteln nachzufordern. Die zweite Übung fand ebenfalls in Kleingruppen statt. Je ein Notarzt und ein bis zwei Rettungsdienstmitarbeiter mussten eine Sichtung an „Verletzten“ durchführen. Das Ergebnis wurde vor Ort mit erfahrenen Tutoren nachbesprochen. Den Abschluss bildete die eigentliche Übung: Ein mit drei Personen besetzter PKW raste wegen eines Schlaganfalls des Fahrers zunächst in eine Gruppe Jugendlicher und dann gegen einen Baum. Die Situation war zunächst für die Leitstelle nicht eindeutig. Die ersteintreffende Notärztin sowie die Besatzung von 2 RTW fand 30 zum Teil schwer Verletzte an der unübersichtlichen Unfallstelle vor. Nach Gewinnung des Ersteindrucks und Rückmeldung an die Leitstelle begann die Sichtung. Nach endlos scheinenden Minuten trafen nach und nach weitere Rettungsdienstkräfte, die Feuerwehr und auch der Leitende Notarzt und der OrgL ein und übernahmen die weitere Führung des Einsatzes. Helfer die mit Führungsaufgaben betraut waren, wurden von erfahrenen Mentoren begleitet und unterstützt. Nach knapp 2 Stunden waren alle „Patienten“ abtransportiert und die Übung wurde beendet. Die Organisatoren und Beübten zogen nach der anschließenden „Manöverkritik“ eine positive Bilanz. Insgesamt waren an der Übung mehr als 100 Helfer und 30 Fahrzeuge der öffentlichen Gefahrenabwehr beteiligt.
nächster ETC-KursAntrittsvorlesung von PD Dr. med. Matthias HelmÜber 200 Gäste versammelten sich am vergangenen Dienstag zur Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr. med. Matthias Helm, Leiter der Sektion Notfallmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm.
Neben zahlreichen Gästen aus der Region, waren fünf hochrangige Generäle des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, sowie Chefärzte, Kollegen und wissenschaftliche Partner aus ganz Deutschland angereist um den Vortrag zur einsatznahen Ausbildung von Notärzten der Bundeswehr mit dem Titel "train as you fight" zu hören, dem eine kurze Einführung in die Vita des Habilitanten seitens des Direktors der Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Prof. Dr. med. Lorenz Lampl vorausgegangen war.
Im Anschluss an die Vorlesung überreichte Prof. Dr. Georgieff die Habilitationsurkunde der Universität Ulm. In traumateam-typischer Manier ehrten die Mitarbeiter ihren Mentor noch auf humoristische Art und Weise bevor sich beim anschließenden Imbiss dann für Gäste und Gastgeber die Gelegenheit für weitere interessante Gespräche bot.
traumateam freut sich über diese Annerkennung der wissenschaftlichen Leistungen von Matthias Helm und gratuliert ganz herzlich !!!
Erfolgreicher 4. ETC-Kurs in UlmVom 11. – 13. Januar 2013 führte traumateam e. V. in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft in Bayern tätiger Notärzte e.V. (agbn) und dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm zum 4. Mal einen European-Trauma-Course (ETC) am BwK Ulm durch.
Entwicklung der EinsatzzahlenIm vergangenen Jahr wurde das Team von CHRISTOPH 22 zu 1565 Einsätzen alarmiert, das sind 169 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Dabei waren nur die Hälfte der Indikationen internistisch.
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